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AGROPET®
Apfelspaliere am Bodensee: Langzeitlösung mit rostfreiem AGROPET-Monofilament
BodenseeApfelanlage in Spindelerziehung

Apfelspaliere am Bodensee: Langzeitlösung mit rostfreiem AGROPET-Monofilament

2026-06-24 · 1 Min. Lesezeit

Wer Apfelspaliere am Bodensee pflegt, kennt das Grundproblem des klassischen Spaliers: Verzinkter Stahldraht rostet gerade dort schnell, wo feuchte Seeluft, Frostschutzberegnung und häufige Pflanzenschutzgänge zusammentreffen. AGROPET ersetzt diesen Draht durch ein Monofilament aus hochfestem PET-Polyester, das nicht korrodiert.

Apfelspaliere am Bodensee: Warum verzinkter Stahldraht an seine Grenzen stößt

Das Bodenseeklima ist mild, aber ausgesprochen feucht. Morgennebel, hohe Luftfeuchtigkeit über dem See und die im Frühjahr verbreitete Frostschutzberegnung halten die Drahtebenen der schlanken Spindel über lange Zeiträume nass. Hinzu kommen regelmäßige Behandlungen gegen Apfelschorf mit kupfer- und schwefelhaltigen Mitteln. Diese Kombination greift die Zinkschicht verzinkter Drähte an; ist sie erst einmal durchbrochen, setzt Flugrost ein, der Rostspuren an Früchten und Trieben hinterlässt und mit der Zeit zu Drahtbrüchen führen kann.

In den intensiven Anlagen der Bodenseeregion werden Apfelbäume in engem Abstand als schlanke Spindel erzogen; die Reihen sind lang und tragen mehrere Drahtebenen übereinander. Gerissene oder gerostete Drähte auszutauschen bedeutet hier viel Handarbeit zwischen dicht stehenden Bäumen. Ein Material, das über Jahre nicht korrodiert, senkt genau diesen wiederkehrenden Aufwand.

Das AGROPET-Monofilament rostet nicht. Als Kabel aus hochzähem PET-Polyester ist es gegenüber Feuchtigkeit und den üblichen Pflanzenschutzmitteln beständig sowie UV-stabil. Es bleibt von −40 °C bis +90 °C formstabil, sein Schmelzpunkt liegt bei 250 °C – Spätfröste im Frühjahr und sommerliche Hitze in der Drahtebene sind damit unkritisch. Auch die Eislast, die sich bei der Frostschutzberegnung auf den Drähten bildet, verändert seine Eigenschaften nicht.

Eigenschaften für die schlanke Spindel

Über die Korrosionsbeständigkeit hinaus bringt das PET-Monofilament weitere Eigenschaften mit, die im Spalierbau zählen:

  • Dielektrisch: Das Monofilament leitet keinen Strom – ein Sicherheitsvorteil in weitläufigen Anlagen mit elektrischer Infrastruktur.
  • Rund 5x leichter als Stahl (1,36 g/cm³): Das erleichtert das Ausziehen der Drahtebenen von Hand über die gesamte Reihenlänge.
  • Auf 1 % gespannt mit Spannschlössern oder Gripple®-Spannern; die Bruchdehnung liegt bei rund 16 %.
  • Von Hand verknotbar – Verbindungen und Nachspannen gelingen ohne Spezialwerkzeug.
  • recycelbar und in den Farben Weiß und Kristall erhältlich.

Tragkräfte, Stärken und Herkunft

AGROPET ist in mehreren Stärken erhältlich, deren Bruchlast sich nach der Anforderung der Drahtebene richtet: 2,6 mm mit 300 kgf, 3 mm mit 365 kgf, 4 mm mit 405 kgf und 5 mm mit 616 kgf. Für die tragenden Ebenen der Spindel lassen sich kräftige Stärken wählen, während dünnere Kaliber für ergänzende Führungsebenen genügen. Die passende Stärke lässt sich so gezielt auf Reihenlänge und Ebenenabstand abstimmen. Alle Details finden Sie auf unserer Produktseite.

Hergestellt wird das Monofilament in Europa von Textil Villa de Pego (Pego, Alicante), zertifiziert nach ISO 9001 und ISO 14001 (Bureau Veritas). Für Obstbaubetriebe am Bodensee ist es damit eine dauerhafte, wartungsarme Alternative zum verzinkten Stahldraht – mit messbaren Materialeigenschaften statt Korrosion. So bleiben die Drahtebenen über die gesamte Standzeit der Anlage funktionsfähig, ohne dass Zinkabrieb oder Flugrost die Früchte erreichen.

Foto: Michaela St (Pexels) · Pexels License

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